Lust und Laster im Alten Wien

Wussten Sie, dass die Residenzstadt des Habsburgerreiches jahrhundertelang als Hochburg der Prostitution galt? Kaiser Joseph II., selbst auch kein Kostverächter, soll etwa auf die Anregung, in Wien Bordelle einzuführen, erwidert haben: "Was Bordelle! Da brauchte ich über ganz Wien nur ein großes Dach machen zu lassen, und das Bordell wäre fertig." Wie liebten die Wiener in der Stadt der Doppelmoral? Mit welchen Mitteln und Tricks konnte sich der liebeshungrige Bürger die gebührenden Freuden verschaffen, ohne in die Fänge von Maria Theresias sittenstrenger Keuschheitskommission zu geraten? Und wie stellte sich die sexuelle Befreiung im Wien des Fin de Siècle dar? Barbara Wolflingseder stöbert in der Wiener Sittengeschichte und erzählt über geheime Liebschaften wie etwa von Napoleon und seinem Pagen , berichtet über Casanovas Wien-Aufenthalt, erotische Etablissements und Veranstaltungen im Alten Wien, die Pioniere der freien Körperkultur oder die obszönen Begierden der Adeligen. Ein sinneslustiger Ausflug in die Welt der sexuellen Ausschweifungen und Skandale vergangener Tage. 2015

Dunkle Geschichten aus dem Alten Österreich

Barbara Wolflingseder erzählt von düsteren Geheimnissen und mysteriösen Bluttaten, von Verbrechen, die einst die Monarchie erschütterten. Die Verirrungen der menschlichen Seele und deren schauerliche Auswüchse beschäftigten die Fremdenführerin Barbara Wolflingseder schon in ihren „Dunklen Geschichten aus dem Alten Wien“. Auch diesmal begibt sie sich wieder auf eine faszinierende Zeitreise, fördert Vergessenes und Verborgenes zutage, schildert Abgründiges und Unglaubliches, taucht ein in das Schattenreich der angeblich so „guten alten Zeit“. Die Autorin führt uns dabei in die entlegensten Winkel des einstmals riesigen habsburgischen Reiches mit seiner vielschichtigen, bunten Bevölkerung. Sie erzählt von längst vergessenen Kriminalfällen, mystischen Begebenheiten und unfassbaren Vorfällen, berichtet über Gräueltaten im Namen der Kirche, von obskuren Sektenführern und Hexenprozessen, von Ritualmordlegenden und anderen Auswüchsen des Aberglaubens. Dunkle Geschichten, die einem auch heute noch unter die Haut gehen. Mit zahlreichen Farbbildern aus dem Alten Österreich. 2013

Dunkle Geschichten aus dem Alten Wien

In ihren Dunklen Geschichten begibt sich Barbara Wolflingseder auf eine faszinierende Expedition in die Tiefen der Zeiten, sie erkundet Orte und Räume voll mystischem Dunkel, erzählt von düsteren Geheimnissen und mysteriösen Begebenheiten.

Wer mit offenen Augen und offenem Herzen durch Wien geht, wird den Zauber spüren, den die Vergangenheit in der alten Kaiserstadt entfaltet. Soviel zerbröckelter Stein, so viele hohle Wände sind da, daß man es flüstern hört von langher, von weither , schrieb einst Ingeborg Bachmann und forderte dazu auf, diesem Flüstern nachzugehen, dem Schluchzen aus lockeren Pflastersteinen .

Das Buch nimmt diese Forderung ernst, es blickt hinter die von Klischees bis zum Überdruss glatt polierte Fassade der Metropole an der Donau und gräbt tiefer, es fördert Vergessenes und Verdrängtes zutage, lässt sich abseits von Walzerseligkeit und Heurigengemütlichkeit auf das Verborgene und Abgründige ein. 2012

Das Taxi als Schauplatz von Geschichten über Liebe und Lust, Angst und Verzweiflung, Gewalt und Absurdität erzählt von Taxifahrern zwischen 31 und 99.

 

Taxifahrer erleben viel. In kaum einem anderen Beruf häuft sich eine derartige Fülle an Geschichten, wie in dem des Taxlers. Lustige Geschichten, traurige Geschichten, absurde, unglaubliche und berührende Geschichten.

Etwa die vom Fahrgast, der sich nach einem Lokalbesuch mit einem jungen Mädchen ein Taxi teilt und beim Aussteigen draufkommt, dass es sich bei dieser Co-Passagierin um seine Tochter handelt, die er 15 Jahre nicht gesehen hat.

Oder die Geschichte von der alten Dame, die dem Taxler erzählt, dass sie so gerne als Stripperin im Moulin-Rouge arbeiten würde und ihn zwecks Begutachtung ihres Talents gleich mit in ihre Wohnung schleppt. Dann war da noch die betrunkene Lady im weißen Pelzmantel, die ihren gesamten Mageninhalt über die Rückbank ergoss, sich als Besitzerin eines sehr noblen Innenstadt-Hotels herausstellte und ihren Taxifahrer finanziell derartig entschädigte, dass er ihr die Erlaubnis erteilte, für derartige Beträge wöchentlich die Rückbank besudeln zu dürfen.

Auch von prominenten Beifahrern ist die Rede, wie dem ehemaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky oder dem Schauspieler Paul Hörbiger.

Aber nicht nur für Menschen ist das Taxi ein beliebtes Beförderungsmittel, sogar von exotischen Tieren an Bord wird berichtet, von Löwen und Schlangen, bissigen Frettchen und einmal gar von einem kranken Krokodil.

Warum ist gerade dieser Beruf so reich an Episoden? Und was bewegt Taxifahrer dazu, in dieser Branche zu arbeiten, wenn doch finanziell so wenig dabei herausschaut, wie sie sagen? All die Fragen werden in diesem Buch beantwortet.

Authentisch, lebendig, mit ihren eigenen Worten. 2004

Meine Bücher sind im Buchhandel erhältlich, oder hier:

©Barbara Wolflingseder