Themenauswahl

Gerne stelle ich auch individuelle Führungen ganz nach Ihren Wünschen für Sie zusammen!  
Für die kalte Jahreszeit gibt es Indoormöglichkeiten, z.B.: Lust & Laster im Alten Wien 
In der Stadt ist Ihnen zu viel los? Sie möchten auch versteckte Plätze außerhalb des überfüllten Zentrums kennenlernen? Dann kommen Sie mir mir z.B. ins Cottage oder am Spittelberg!
Wien im Überblick

Öffentliche Führungen biete ich über den Verein der Wiener Spaziergänge an.

Die Termine finden Sie hier       

oder hier          :         

Wien im Überblick

Bei dieser Führung haben Sie die Möglichkeit die spannende Geschichte Wiens, den Alltag und die Stadtentwicklung hautnah zu erleben. Wir streifen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum, wie die Albertina, die Hofburg mit den Lipizzanern, den Kohlmarkt, Graben und Stephansdom, hören allerhand Geschichten über schillernde Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und der Wiener Sagenwelt. Und natürlich über die zahlreichen leiblichen Genüsse, die Wien zu bieten hat.

Ein wunderbarer Überblick für erstmalige Wienbesucher. 

Vienna for the first time

With this guidance you have to experience the exciting history of Vienna, the everyday life and the city development very closely. We touch the most important places of interest in the city centre hear all kinds of stories about fluorescent figures from art, culture and the Viennese legend world. And of course about the numerous culinary pleasures which Vienna has to offer. An enchanting one overlook for first-time Vienna visitors.

 

Romantischer Altstadt-Spaziergang

Flanieren Sie mit mir durch Wiener Hinterhöfe, enge Gassen, versteckte Plätze, alte Häuser. Hören Sie dabei Anekdoten über prominente Personen und erfahren Sie Wissenswertes über die Wiener Seele.

Das alles und noch viel mehr bietet dieser romantische Altstadt-Spaziergang. Für Fortgeschrittene.

Meeting with Old Vienna

Stroll with me by Viennese backyards, narrow lanes, hidden places, old houses. Listen to anecdotes about prominent persons and find out cryptic about the Viennese soul. All that and still offers even more this romantic Old Town walk.

 

Sagenführung durch die Innenstadt

Besonders geeignet für Kinder- und Jugendliche bis 14 Jahre.

Alle paar Meter stößt man im 1. Bezirk auf ein Haus welches mit einer Sage verbunden ist. Bei den meisten war der Teufel im Spiel, der muss ja ordentlich was zu tun gehabt haben im alten Wien. Was steckt hinter diesen Geschichten? Was ist wirklich daran wahr? Und was ist der Unterschied zwischen Sage und Legende? Das erfahren Sie bei diesem Spaziergang!

 

Dunkle Geschichten aus dem Alten Wien

Wer mit offenen Augen und offenem Herzen durch Wien geht, wird den Zauber spüren, den die Vergangenheit in der alten Kaiserstadt entfaltet. Was sich jedoch hinter der polierten Fassade der Donaumetropole verbirgt, werden wir bei diesem Spaziergang erkunden. Jenseits von Walzerseligkeit spüren wir Orte auf, die von düsteren Geheimnissen und mysteriösen Begebenheiten erzählen, wo Vergessenes und Verborgenes die Abgründe der Wiener Seele zu Tage fördern. Die Führung zum Buch

 

Literaturspaziergang – Von Geistesgrößen und Originalen

Literatur und Wien: da denkt man unwillkürlich an die Kaffeehäuser, in denen sich die intellektuellen Genies des Fin de sieclé trafen, um zu diskutieren, zu streiten, alleine in Gesellschaft zu sein oder um sich einfach nur zu Hause zu fühlen und doch nicht an der frischen Luft zu sein, wie es der kauzige Peter Altenberg ausdrückte. Auf unserem Weg durch die Gassen der Innenstadt erkunden wir diese ehemaligen Kulturstätten und Wohnhäuser der geistigen Elite um die Jahrhundertwende. Aber auch wichtige Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte kommen dabei nicht zu kurz. Ein vergnüglicher Spaziergang mit Anekdoten, Textauszügen und interessanten Geschichten.

Lust & Laster im Alten Wien

Lustwandeln Sie mit mir durch die Innenstadt und entdecken Sie geheime Plätze wo das Wiener Volk wie auch die Obrigkeit ihrem lasziven Treiben frönten. Erfahren Sie wie sich jahrhundertelange Doppelmoral und Sexheuchelei auf die Volkserotik auswirkte. Mit welchen Mitteln man dem Drang des Unterleibs gebührende Freude verschaffen konnte ohne in die Fänge der "Keuschheitskommission" zu gelangen.

Ein sinneslustiger Ausflug zu den Ausschweifungen und sexuellen Gelüsten in der Donaumonarchie mit einem kleinen Grundkurs der Wiener Sittengeschichte im Allgemeinen. Die Führung zum Buch 

 
 

Wiener Melange

Lange Zeit waren die Kaffeehäuser das zweite Wohnzimmer vieler Wiener, vor allem der Literaten und Künstler. Hier saß man stundenlang beisammen, las Zeitungen, schrieb Texte, liebte und stritt oder ließ sich inspirieren. Wo waren diese Kaffeehäuser und wo sind heute die wichtigsten Etablissements dieser für Wien so charakteristischen Einrichtung? Was dürfen Sie in einem Kaffeehaus niemals bestellen? Seit wann gibt es diese gemütliche Institution überhaupt? All das werden Sie bei diesem Spaziergang hören und erfahren dabei auch einiges über das Wiener Leben im Allgemeinen. Eine kultur-literarische Begegnung einer traditionellen Wiener Institution samt dazu gehöriger Geschichte.

 

Die Virgilkapelle und die Tempelritter

Der sakrale Raum aus dem 13. Jahrhundert besticht europaweit durch seine Einzigartigkeit. Darüber befand sich bis 1781 die Maria-Magdalena-Kapelle. Bis heute weiß man nicht wer der Auftraggeber der Krypta war und wofür sie ursprünglich errichtet wurde. Die roten Tatzenkreuze in den Kapellennischen könnten auf die Tempelritter hinweisen. War hier einst ein Versammlungsraum des Kreuzritterordens? Bei dieser Führung gehen wir diesen ungelösten Rätseln auf den Grund, beleuchten dabei die Geheimbünde und lernen über das mittelalterliche Wien. (Exklusive 4 bis 5 Euro Eintritt).

 

Das Währinger Cottage 

Spazieren Sie mit mir zu prachtvollen Jugendstilvillen und erfahren Sie mehr über deren prominente Bewohner.

Die "Kotteesch" im 18. Bezirk gehört zu den nobelsten und teuersten Wohngegenden Wiens. Eine Gegend, die bis heute ruhig und grün geblieben ist. In den 1870er Jahren begann man außerhalb der heutigen Gymnasiumstraße nach englischem Vorbild Villen und Häuser zu bauen und bald schon ließen sich Künstler, Wissenschafter und Architekten hier nieder.

Bei unserem Streifzug durch die von zahlreichen Bäumen umrahmten und verträumten Gassen, schauen wir uns die schönsten Villen genauer an und erfahren neben der Geschichte des Cottageviertels, wo prominente Bewohner wie Arthur Schnitzler, Emerich Kálman, Erzherzog Otto, Theodor Herzl, Felix Salten oder Arik Brauer gewohnt haben oder noch wohnen.

 

Das Döblinger Cottage

Die sogenannte "Kotteesch" gehört zu den nobelsten und teuersten Wohngegenden Wiens. Eine Gegend, die bis heute ruhig und grün geblieben ist. In den 1870er Jahren begann man nach englischem Vorbild Villen und Häuser zu bauen und bald schon ließen sich Künstler, Wissenschafter und Architekten hier nieder.

Bei unserem Streifzug durch die von zahlreichen Bäumen umrahmten und verträumten Gassen, schauen wir uns die schönsten Villen genauer an und erfahren neben der Geschichte des Cottageviertels, wo prominente Bewohner wie der Burgschauspieler Josef Kainz, die Frauenrechtlerin Auguste Fickert, der Schauspieler Johannes Heesters oder die Sängerinnen Hilde Zadek und Renate Holm gewohnt haben oder noch wohnen.

 

„Der Tod, das muss ein Wiener sein“ - Ein Spaziergang durch den Zentralfriedhof

Der Stadt Wien haftet eine gewisse Morbidität an, die wohl einzigartig auf der Welt ist. Zahlreiche Wienerlieder vereinen mit schwarzem Humor und Schwung eine Art gemütlicher Vereinigung von Wien, Wein und Tod.

Der Wiener Zentralfriedhof ist der zweitgrößte Friedhof Europas. Wir streifen durch Teile des riesigen Areals, werden dabei Gräber wichtiger Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Literatur und Politik besuchen, die wunderschöne Lueger-Kirche von Innen kennen lernen und viele interessante Details zu Baugeschichte, Gedenkstätten und sonstigen Besonderheiten erfahren.

 

Action bitte! – Wiens historische Plätze als internationale Filmkulissen

Wien ist voll von geschichtsträchtigen Orten. Dazu kommen noch das besondere Flair, der Wiener Charme und ein Hauch von Monarchie, der sich nicht nur in den imposanten Gebäuden manifestiert hat. Wen wundert´s, dass nicht nur österreichische Filmregisseure die Donaumetropole als Kulisse und Drehort verwendet haben. Im Hotel Sacher, in der Hofburg, am Wiener Naschmarkt oder in den wunderschönen Barockpalais der Innenstadt, auf all diesen Plätzen tummelten sich Stars von Weltrang. Ob Alain Delon, Peter Sellars, Vanessa Redgrave, Clint Eastwood, Julie Delpy oder John Malkovich, sie alle fühlten sich hier wohl. Auch scheint Wien architektonisch so flexibel zu sein, dass man es in Paris, Moskau oder Bratislava verwandeln kann. - Wenn Sie wissen möchten welche berühmte Hochzeitsszene in der Michaelerkirche gedreht wurde, wo sich die teuerste Filmrequisite der Filmgeschichte befindet, warum Sherlock Holmes die Praxis von Siegmund Freud aufsuchte oder welche zwei Hollywood-Halunken Wiens Nachtleben "schlagkräftig" unsicher machten, dann kommen Sie mit mir auf einen cineastischen Stadtspaziergang. 

 

Wien 1945: Vom Hakenkreuz zum Russenstern – Das Leben der Wiener in Kriegs- und Nachkriegszeiten

Abseits der großen Ereignisse des II. Weltkrieges machen wir uns auf den Weg zu Orten an denen wir uns mit dem Alltagsleben der Wiener in diesen schwierigen, kargen Jahren beschäftigen werden. Ein Alltag, geprägt von Hunger, Angst, Sirenengeheul, Zuflucht in Luftschutzkellern, Vertreibung und Widerstand. Von all dem Unheil sollte das Volksempfinden mit organisierter Fröhlichkeit abglenkt werden. Das tausendjährige Reich war zwar schon nach 7 Jahren zusammengebrochen, die Spuren die es hinterließ, waren jedoch von so unsagbarem Leid und Schmerz, dass es viele Jahre dauern sollte, diesem Chaos wieder Herr zu werden. Bei der Schlacht um Wien im April 1945 wurde die Stadt von den schwersten Bombenangriffen erschüttert. Verwüstungen wo man hinblickte – 850.000 Kubikmeter Schutt lag auf den Straßen und Plätzen wo einmal Häuser standen. Sogar der "Steffl", das Heiligtum der Wiener, war fast zur Hälfte zerstört. Wie sollte es jetzt weitergehen? Lebensmittel waren kaum vorhanden. Die Menschen waren teilweise am Verhungern, tauschten im "Schleich" ihre letzten Habseligkeiten gegen 1 Kilo Mehl oder ein paar Eier. Weder gab es Medikamente noch Kleidung, Schuhe, Seife oder Papier. Es wurde geplündert und zusammengerafft was noch zu finden war. Wo waren die eingerückten Väter, Ehemänner und Brüder? Würden sie je wiederkommen oder waren sie im Krieg geblieben? Der Großteil der Bevölkerung bestand nun aus Frauen, Kindern und alten Menschen. Nach einem verlorenen Krieg hatten zudem jetzt andere das Sagen im Land. Die alliierten Mächte – die 4 im Jeep - bestimmten in den nächsten zehn Jahren das Geschehen und kontrollierten das öffentliche Leben zwischen 1945 und 1955. Wie haben die Wiener den täglichen Kampf um´s Überleben gemeistert, die harten Kriegsjahre, die Zeit danach und den Wiederaufbau erlebt? All das erfahren Sie bei diesem Rundgang durch die Innenstadt, der zu Schauplätzen aus Wien´s dunkler Vergangenheit führt.

 

Wiens starke Frauen

Wir begeben uns auf Spurensuche von Wienerinnen über die man bis heute spricht. Frauen, die entscheidendes zu Fortschritt und Bildung beigetragen haben, aber auch Damen der Gesellschaft oder Künstlerinnen die anderen Frauen Mut machten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dabei begegnen wir u.a. Persönlichkeiten wie den Schriftstellerinnen Vicki Baum und Hilde Spiel, der Pädagogin Eugenie Schwarzwald, der Modedesignerin Emilie Flöge, der Schauspielerin Lina Loos und der Frauenrechtlerin Marie Lang, die zusammen mit anderen Vorkämpferinnen der Emanzipation einen der ersten Frauenvereine in Wien gründete. Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Spaziergang der durchaus auch für Männer interessant ist.

 

Der Wiener Gemeindebau im 5. Bezirk – Licht, Sonne, Luft

Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei setzte sich in den 1920er Jahren zum Ziel, durch "Gemeindebauten" die verheerenden Lebensumstände der Arbeiter zu verbessern. Bei unserem Spaziergang wandern wir durch den 5. Bezirk Margareten, beginnen beim denkmalgeschützten Gebäude des Vorwärtsverlages, dem ehemaligen Sitz der Arbeiter-Zeitung, gehen weiter zum Margaretenhof, erfahren was ein Tröpferlbad war, schauen uns die charakteristischen Hinterhöfe dieser für Wien so typischen Wohnanlagen an und enden schließlich am Gürtel, dem "Ring des Proletariats", wo sich unter anderem der erste Gemeindebau Wiens, der Metzleinstalerhof, befindet. Eine Entdeckungsreise mit viel Hintergrundinformation über das Leben in der Zwischenkriegszeit, den Bezirk Margareten und die Sozialbauten der Ersten Republik, dem sogenannten Roten Wien.

 

"Schaun´ Sie sich das an" – Von den Wurzeln des Wiener Humors bis zur heutigen Kleinkunst

Kaum eine Stadt im deutschsprachigen Raum hat über die Jahrhunderte eine so gehaltvolle Melange auf dem historischen Bühnenspielplan zu verzeichnen. Der Wiener Humor fand und findet beinahe an allem eine komische Seite. Es wurde selbst dann gelacht, wenn es durch die Umstände und die Zensur nichts zu lachen gab; über Gott und die Welt, über Menschen, Adelige und Politiker, über Mächtige und der Ohnmacht gegenüber dem Humor .

Ein amüsanter Spaziergang, bei dem die alten Lustspielhäuser, Pawlatschentheater, Varietés , Revuen und Kleinkunstbühnen, der so einflusstarke jüdische Humor, sowie die großartigen Interpreten die den einzigartigen Charme der Wiener Satire ausmachen, im Rampenlicht stehen.

 

Wien, Stadt der Musik: Weltberühmte Musiker - Wie sie lebten, wo sie wirkten

Wien wird häufig als die "Welthauptstadt der Musik" bezeichnet. Und das hat seinen Grund.

Hier lebten und wirkten Komponisten wie Mozart, Haydn, Beethoven oder Schubert. Strauss Vater und Sohn sorgten für Walzerseligkeit, Gustav Mahler reformierte die Opernregeln und

der liebe Augustin versuchte mit seinem Dudelsack die Wiener ein wenig aufzuheitern, als Pest und Kriege die Stadt erschütterten. Musik war auch für die kaiserliche Familie von großer Bedeutung. Leopold I. liebte Opern, förderte die musische Kunst am Hof und komponierte sogar selbst. Maximilian I. gründete vor über 500 Jahren die Wiener Sängerknaben. Bei diesem Spaziergang erfahren Sie mehr über all die Musiker-Größen, die von Wien aus die Musik in die ganze Welt gebracht haben.

Vom `Glanz und Untergang´ der jüdischen Gemeinde in Wien

Die Geschichte der Stadt Wien ist eng verbunden mit ihrer jüdischen Gemeinde. Obwohl Juden zu den ältestens Bewohnern der Stadt gehören, da sie vor rund 2000 Jahren schon mit den Römern in unsere Gegend kamen, wurde der erste Jude erst 1194 urkundlich erwähnt. Das jüdische Zentrum lag im Mittelalter am heutigen Judenplatz, wo auch die einstige Synagoge stand. Warum gibt es sie nicht mehr und was steht heute an dieser Stelle? Wie hat sich das jüdische Leben unter den Habsburgern weiterentwickelt, welche Widrigkeiten wurden den Juden in Österreich entgegengestellt, welche Gesetze gab es für die jüdische Bevölkerung? Um die Jahrhundertwende 1900 entfaltete sich das jüdische Leben in Wien zur Glanzzeit, die reichen Bankiers ließen ihre Nobeldomizile entlang der Ringstraße errichten, der jüdische Einfluss auf das Stadtbild, die Kunst und Kultur im Allgemeinen, war enorm. Das Schicksalsjahr 1938 brachte das Ende, zwei Drittel der Wiener Jüdinnen und Juden wurden vertrieben, mehr als 65.000 in Konzentrationslagern ermordet.

 
 

Spittelberg & St. Ulrich

Über die Bierhäuslmenscher vom Spittelberg, die schicken Kaufhäuser des 19. Jahrhunderts, die Zinspaläste der Seidenfabrikanten, Mordsgeschichten, Musik, Designerstores, Beisln, Bars, Theater und jede Menge Kunst und Künstler.

 

Die Wiener Ringstraße

An Stelle der ehemaligen Stadtmauer entstand im 19. Jahrhundert die Ringstraße mit all den Prachtbauten und öffentlichen Gebäuden, wie der Staatsoper, dem Parlament, dem Rathaus oder dem Burgtheater. Wer waren die Bewohner der herrschaftlichen Häuser? Wie lebten sie und wie lebten im Gegenzug die Arbeiter, die etwa für die Ziegelherstellung zuständig waren? Das erkunden wir bei dieser spannenden Tour um das historische Stadtzentrum.

 

Arthur Schnitzler – Auf den Spuren des großen Dramatikers

Wir beginnen die Tour in der Leopoldstadt, dem jüdischsten Wiener Gemeindebezirk, wo Arthur Schnitzler 1862 als Sohn eines Arztes zur Welt kam. Seine Großeltern wohnten gleich in der Nähe, im Carltheater, in dem 1898 sein Stück "Freiwild" uraufgeführt wurde. Der nahegelegene Prater wiederum war einer der Schauplätze in Schnitzlers berühmter Novelle "Leutnant Gustl". Die weiteren Stationen führen u.a. zum Akademischen Gymnasium, zum Burgtheater und in die Herrengasse. Bitte Fahrschein mitbringen.

 

Mystischer Stephansdom

Der Stephansdom ist als eine der wichtigsten Kathedralen Europas bekannt und bewundert. Seine Architektur, die 900 Jahre umfasst, beherbergt viel Geheimnisvolles, Unbekanntes und Erstaunliches. Unsere Führung umfasst eine Innen- und Außenbesichtigung, je nach Möglichkeit auch mit Orgelempore oder Dommuseum. Eintritte sind im Preis nicht inkludiert.

 

Der Wiener Naschmarkt – eine kulinarische Weltreise

Auf Wiens größtem Markt bekommt man so ziemlich alles, was auf Gottes Erden wächst. Ob exotische Gewürze, knackige Marchfelder Gurken, Obst und Gemüse aus aller Herren Länder, seit hundert Jahren wächst die bunte Vielfalt des beliebtesten Wiener Marktes beständig. Zwischen den Marktständen an der Wienzeile tummeln sich aber auch zahlreiche Lokale, die internationale Spezialitäten anbieten. Hier trifft die Wiener Gemütlichkeit auf das Flair des orientalischen Bazars.

Woher aber hat der Markt seinen Namen? Was war früher an den Ufern des Wienflusses, der längst unterirdisch fließt? Und was macht einen richtigen Marktstandler aus? Fragen, denen wir auf dieser sinnenfreudigen Enteckungsreise nachgehen und dabei noch wichtige Wiener Ausdrücke kennenlernen.

 

Sinnesrausch im Hause Habsburg

Die Habsburger waren als Herrscher von Gottes Gnaden Vorbild für ihre Untertanen. Die strenge Sexualmoral, die sie dem Volk zumuteten, hielten sie jedoch selber nicht ein, denn die Meister der Doppelmoral waren alles andere als christlich, wenn es um ihre eigenen libidinösen Ansprüche ging.

Bei dieser Führung schauen wir gemeinsam hinter die Schlafzimmertüren um zu erkunden, wer mit wem, wann und wo unter die Bettdecke schlüpfte!

 

Hitlers Wiener Jahre

Die Lehrjahre des Diktatiors begannen in Wien. Wie lebte er als junger Mann in der auslaufenden Monarchie? Welche sozialen Zustände fand er hier vor? Wer oder was beeinflusste ihn? Welche Ideen und Menschen ihn geprägt haben, wo er sich aufgehalten hat, wird bei dieser Tour nähergebraht. Besonders geeignet für Schüler ab 16 Jahren.

 

Raus aus der Stadt nach Pötzleinsdorf – Eine Landpartie mit historischem Hintergrund

Der ehemalige Vorort Pötzleinsdorf war für die Wiener von anno dazumal ein beliebtes Ausflugsziel. Wenn man die Prachtvillen der Jahrhundertwende betrachtet, den Pötzleinsdorfer Schlosspark durchstreift, den kleinen Friedhof besucht oder die einstige Dorfstraße entlanggeht, gerät man in nostalgische Verzückung. In welchem Haus hat Sigmund Freud die Sommerfrische verbracht und welcher Opernsänger hat dort später gewohnt? Welcher berühmte Schauspieler hat hier bis zu seinem Tod gelebt und was für interessante Persönlichkeiten sind mit dem Ort noch verbunden? Was kann man von Moritz Bleibtreus Urgroßtante immer noch besichtigen und wie war das jüdische Leben in diesem Teil von Währing? Bei unserem Spaziergang erfahren sie all das und noch viel mehr und haben am Ende die Möglichkeit das Uhrenmuseum im biedermeierlichen Geymüllerschlössl zu besuchen oder die Führung bei einem urigen Wiener Heurigen ausklingen zu lassen. (Hier dürfen Hunde leider nicht mit)

 

©Barbara Wolflingseder